A Restless Soul

Project Overview

Scientists call Mount Etna in Sicily a restless soul. Century after century magma pushes from inside the volcano through the earth’s crust with steady regularity. People have grown so accustomed to the eruptions that even high up on the mountain there are signs of an active human life.

The black and white photographs of fuming Mount Etna and of the trails of lava I took with a 35 years old middle format camera and used 50 years old rolls of film.

The finished project will consist of shaped photographs, that depart from the normal rectangular outline. I will cut the pictures and rearrange the parts slightly shifted – thus creating a feeling of motion or even of restlessness and being out of place.

The project consists of 8 photographs. I will print them on photographic paper mounted on AluDibond.
Their size is going to be: 60 x 60 cm

All works are originals.

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A GOD NAMED VULCANUS (the story of the origin)

It was the Romans, who created the term „Vulcanus“. Like the Greeks, they, too, had to endure centuries long suffering from something which was unexplicable: Mount Etna‘s fierce eruptions. Hence the Romans took over from the Greeks the belief in a god of fire.

They translated Hepahaistos into Vulcanus and thought his home to be in the volcano of a small island in the Tyrrhenian Sea, between Sicily and Naples. Mount Etna was his workshop, where he was forging weapons for the gods, wrapped in smoke and sparks. The eruptions of Mount Etna came from Vulcanus‘ smithy built deep inside the earth.

Working with one-eyed Cyclops as his assistants, the god of fire was easily irritated. In acts of rage he sent fire, thunder, death and destruction to the people, who to appease him offered handicrafts and food.

To no avail. He continued to erupt, especially when he had to forge the scepter of godfather Zeus.

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Projektüberblick

Wissenschaftler nennen den Ätna in Sizilien eine ruhelose Seele. Jahrhundert um Jahrhundert stößt mit unveränderlicher Gleichmäßigkeit Magma aus dem Inneren des Vulkans durch die Kruste der Erde. Die Menschen sind so an die Ausbrüche gewöhnt, dass sogar hoch oben auf dem Gipfel des Berges Zeichen aktiven menschlichen Lebens existieren.

Die schwarz-weißen Photographien des rauchenden Ätna und der Spuren der Lava nahm ich mit einer alten Mittelformat-Kamera und 50 Jahre altem Film auf.

Das Projekt wird aus Photographien bestehen, die keine normale rechteckige Umrisslinien besitzen. Vielmehr habe ich die Bilder in zwei Teile zerschnitten und die Hälften versetzt wieder zusammengefügt. Auf diese Art schaffe ich das Gefühl von Bewegung oder sogar Rastlosigkeit, die Unsicherheit vermitteln sollen und fehl am Platz zu sein.

Das Projekt besteht aus 8 Photographien. Ich werde sie auf Fotopapier drucken und auf AluDibond hinter Acrylglas kaschieren (Gigasec).

Die Größe der Bilder ist: 40 x 40 cm.

Alle Arbeiten sind Originale.

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Ein GOTT NAMENS VULCANUS (die Entstehungsgeschichte)

Die Römer schufen die Bezeichnung „Vulcanus“ schufen. Wie die Griechen litten auch sie Jahrhunderte unter etwas, das damals unerklärbar war: Ätnas wilde Ausbrüche. Die Römer übernahmen von den Griechen den Glauben an einen Gott des Feuers im Inneren des Berges.

Sie übersetzten Hepahaistos mit Vulcanus und glaubten, sein Haus befände sich im Inneren des Vulkans, der sich auf einer kleinen Insel im Tyrrhenischen Meer, zwischen Sizilien und Neapel befand. Der Ätna war seine Werkstatt, wo er Waffen für die Götter schmiedete, in Rauch und Funken gehüllt. Die Ausbrüche des Ätnas kamen aus der Schmiede des Vulcanus, die tief in die Erde gebaut war, und in der einäugige Zyklopen als seine Assistenten arbeiteten. Der Gott des Feuers war leicht erregbar. In seinen Wutausbrüchen sandte er Feuer, Donner, Tod und Zerstörung den Menschen, die versuchten, ihn mit Kunstgegenständen und Nahrung zu beruhigen.

Das war sinnlos, denn Vulcanus setzte seine Ausbrüche fort, besonders, wenn er das Zepter des Zeus‘ zu schmieden hatte.